Saison 2019 und Ausblicke

Die Saison 2019 begann Ende Mai ein wenig später, als üblich.  Der zweiwöchige Kroatien-Törn, Mitte Mai, „verhinderte“ die Fertigstellung der Winterarbeiten und damit eine frühere Kranung. Somit startete die Saison erst am 29 Mai und endete am 2. November. In diesen sechs Monaten machten wir 30 Fahrten mit insgesamt 608,6 sm. Merkwürdigerweise haben wir die … Weiterlesen …

Dreigenerationentörn: Familientörn in Kroatien

Mittlerweile wird die dritte Generation an Bord gefüttert. Der Schwiegersohn in spe hat vergangenes Jahr den Sportbootführerschein gemacht und fragte an, ob wir nicht im Frühjahr 2019 einen Törn im Mittelmeer machen könnten. Schnell wurden alte Verlags-Kontakte reaktiviert und schon wartete eine Swan 43 (Ron Holland) im kroatischen Pula auf unseren Besuch. Um dem üblichen … Weiterlesen …

Unter Maschinen: Einmal Oslo bitte

Das Angebot des Eigners, seinen 54 Fuß-Klassiker über Ostern 2019 nach Oslo zu überführen, hörte sich verlockend an. Nach einer kurzen Abstimmung mit meinem Freund Frank sagte ich zu. Gestartet sind wir in Travemünde, wobei wir eigentlich in der Werft Grell in Lübeck-Schlutup verabredet waren, in der die „Ilonda“ ihren regelmäßigen Winterschlaf abhält. Am Abfahrts-Morgen … Weiterlesen …

Sommertörn 2019: Wieder Kurs ENE

Der Sommer 2019 bescherte uns statt einer schönwetterbestimmenden Ostlage das Gegenteil. Mit einer instabilen Westlage und einer gesundheitlichen Beeinträchtigung startete ich verspätet mit meinem Freund Frank am 3. Juli in Travemünde. Auch die Wettergötter waren mit unserem Startzeitpunkt scheinbar auch nicht zufrieden und sendeten einen ungemütlichen Nordwest, der uns bereits während der Ansteuerung von Fehmarn … Weiterlesen …

723,2 Seemeilen

Die langen Listen

In der großartigen Saison 2018 haben wir 723,2 Seemeilen zurückgelegt. Für „richtige“ Blauwassersegler sind das vielleicht fünf ordentliche Etmale, für den Binnensegler eine Strecke, für die ein Boot sein Leben lang „Kreise drehen“ muss. Als Ostseesegler bin ich zufrieden.

Der Sommer 2018 sorgte mit seinem fast durchgehend phantastischen Wetter für Mittelmeergefühle, wie wir sie hier oben nicht jede Saison genießen dürfen. Auch mit den ersten drei Juli-Wochen lag ich wieder einmal exakt im Zentrum des Hochdruck-Wetter und habe damit eine Serie fortgesetzt, über die ich gar nicht „laut reden“ möchte… ich freue mich einfach J

Pangea in Ystad/Schweden.

Mittlerweile haben wir auch den „Winter“, der Mal wieder keiner war, fast hinter uns. Zwar bekommen wir hier oben sicher noch den einen oder anderen Frost-Tag/- oder Nacht, vielleicht sogar noch einmal kurz Schnee, aber insgesamt ist die ungemütlichste Jahreszeit vorbei.

Pangea im Winterlager.

So kommen die langen Listen wieder zu Tage und fordern ihre Umsetzung. Was ich schon geschafft habe, ist der Verkauf meines alten Sailtainer-Rollbaumsystem! Das freut mich sehr, denn über diese Anlage habe ich mich in der vergangenen Saison oft geärgert: Sie funktioniert nur mit enormen Krafteinsatz – und das sowohl beim „Ausrollen“, also setzen des Großsegels als auch beim Einrollen, also beim Bergen. Letztendlich führte dieser enorme Kraftakt oft zum „Genua-Segeln“ und damit zum Verzicht aufs Vollzeug. Ein unbefriedigendes Fazit!

Nach fast fünfmonatigen Verkündungen von Kaufabsichten habe ich im Februar meinen neuen gebrauchten Baum von Thomas Beutel ins Winterlager gefahren. Den alten Rollbaum habe ich alleine kaum tragen können. Der neue ist dagegen ein Fliegengewicht und kann problemlos alleine, also einhandtauglich  verstaut werden! Weniger Gewicht an Bord bedeutet am Ende auch mehr Performance => auch für einen gemäßigten Langkieler 😉
Von der Tuchwerkstatt in Greifswald erhalte ich dazu ein neues Großsegel, dass im Crosscut geschnitten und konventionell mit Bindereff gefahren wird. Darauf freue ich mich riesig! Eine Besonderheit ist das neue Rutschersystem: Ich habe mich nach Beratungen mit Sebastian Hentschel für ein amerikanisches System entschieden, bei dem die Rutscher, ähnlich wie Wagen, auf einer speziellen Schiene, die in der Mastnut eingebracht wird, gefahren werden.
Ich werde über dieses Novum berichten!

Der „neue“ Baum.
Fast-Track-System.

Jetzt geht es erst Mal an die Listen: Den Mast durchchecken, Zusatzfallen einziehen, Decksbeleuchtung montieren und verlegen, Radarfunktion wieder herstellen, Topbeleuchtung reparieren, Windex erneuern, Umlenkungen der Fallen und Strecker neu verlegen und ggf. neue Rollen montieren, die Badeplattform refitten und ein Wasserablauf, der eher ein Wassereinlauf ist, zu schließen, eine Luke einbauen, Waschbeckenablauf mit einem Ventil versehen usw…usw. Ob ich Ostern im Wasser bin?

Abschlusstörn um die Altstadtinsel

Seit einigen jahren habe ich es „nicht mehr geschafft“, zum Saisonende einmal um die Altstadtinsel Lübecks zu fahren. Viele Vereine und Clubs entlang der Trave pflegen diese Tradition seit vielen Jahren, so dass man Mitte Oktober herum, also zum Saisonende, viele Boote -mastlos- um die Altstadtinsel fahren sieht. Am 31. Oktober 2018 sollte es auch … Weiterlesen …

Der Schwedentörn im Ausnahmesommer 2018

Die Vorbereitungen für den ersten Urlaubstörn liefen auf Hochtouren: Anschluss der elektrischen Bilgepumpe stand dabei weit oben auf der Prioritätenliste. Natürlich fallen kurz vor Schluss immer noch einige Dinge „hinten runter“, so auch das mitgeführte Solar-Paneel und der neue Laderegler, die erst nach dem Törn auf ihre Anschlüsse warten mussten. Windlagewechsel Geplant war ein Törn … Weiterlesen …

Segeln mit vietnamesischen Schülern

Unser Yachtclub Fischereihafen Travemünde hat es wieder einmal geschafft, einen Ausflug mit Austauschschülern aus Vietnam zu organisieren. Federführend war der Initiator und Clubmitglied Christoph aus Hamburg. Die etwa 50 vietnamesischen Schüler erreichten gegen 12 Uhr den Fischereihafen Travemünde. Wir Skipper von etwa 15 Booten des Clubs nahmen die Schüler an der Pier in Empfang und … Weiterlesen …